Zuchtbücher und Zuchprogramme

Um den Fortbestand seltener Tierarten zu sichern, arbeiten Zoos über Ländergrenzen hinweg eng zusammen.

In internationalen und regionalen Zuchtbüchern werden weltweit für über 1.000 Tierarten die relevanten Stammdaten erfasst – von tropischen Schneckenarten bis zum asiatischen Elefanten.

Zusammenarbeit mit Zoos weltweit

Im Rahmen dieser Zusammenarbeit regeln die Zoos, welche ihrer Tiere miteinander verpaart und dafür getauscht werden. So wollen die Zoos vor allem die genetische Variabilität erhalten, da sonst die Lebensfähigkeit der Tiere und damit das Überleben der Art bedroht wäre. Das Führen des jeweiligen Zuchtbuchs obliegt einem der kooperierenden Tierparks.

Der Zoo Leipzig verantwortet:

  • die internationalen Zuchtbücher für Tiger (seit 1973), Mähnenwölfe (seit 2010) und Sumatra-Nashörner (seit 2012)
  • das Europäische Zuchtbuch für Stumpfkrokodile (seit 2006)
  • die Europäischen Erhaltungszuchtprogramme für Weißnackenkraniche (seit 2009), Mähnenwölfe (seit 2010) und Eulenkopfmeerkatzen (seit 2013)
  • und beteiligt sich mit über 80 Tierarten aktiv an Erhaltungszuchtprogrammen.