Wussten Sie schon?

Schimpansen leben in den Wäldern des zentralen Afrikas in Großfamilien von 20 bis zu 100 Tieren. Sie fressen reife Früchte, Blätter, Kräuter, Knospen, Samen, Ameisen und Termiten. Hin und wieder gelingt es erwachsenen Tieren auch Säugetiere zu erlegen. So gehören auch Guerezas (Mantelaffen) zu ihrer Beute. Bemerkenswert ist ihre Fähigkeit zum Gebrauch von Werkzeugen. So nutzen sie zum Beispiel Holzstöcke, um Termiten zu „angeln“. Sie stecken die Stöcke in den Termitenbau und lassen die Insekten daran heraufklettern, um sie dann abzulecken.

Europäisches Erhaltungszuchtprogramm

Diese Tierart wird im Rahmen eines europäischen Erhaltungszuchtprogramms betreut.

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Heutige Fütterungen / Kommentierung
14:30 Uhr, 16:30 Uhr

Steckbrief

VerwandtschaftOrdnung: Herrentiere; Familie: Menschenaffen und Menschen
LebensraumRegen-, Trocken- und Galeriewälder, Baumsavannen und Grasland in Westafrika und an der Elfenbeinküste
Höchstalterüber 50 Jahre
GrößeKörperlänge: 70–95 cm; Standhöhe: 120 cm
GewichtMännchen: 45–60 kg; Weibchen: 33–47 kg
Sozialstrukturgemischtgeschlechtliche Gruppe, Männchen sind ranghöher
FortpflanzungTragzeit: 203–244 Tage, ein Jungtier
Feindeneben Leoparden hauptsächlich der Mensch durch Bejagung (Bushmeat) und Lebensraumzerstörung
NahrungFrüchte, Rinde, Blüten, Samen, Insekten und Wirbeltiere bis Antilopengröße

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Bedrohungsstatus

Weitere Informationen finden Sie auf den Seiten der IUCN Red List.

Verbreitung Westafrikanischer Schimpanse