Wussten Sie schon?

Im Unterschied zu Wölfen leben und jagen Mähnenwölfe nicht im Rudel. Männchen und Weibchen teilen sich zwar ein Revier, halten aber außerhalb der Paarungszeit meist Abstand voneinander. Sie können sehr gut hören, riechen und sehen. Wenn sie ein Beutetier aufgespürt haben, schleichen sie sich heran und versuchen es mit einem beherzten Sprung zu fangen.
Seit 2009 obliegen die Koordination des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms sowie die Führung des Internationalen Zuchtbuches dem Zoo Leipzig. Mit Hilfe solcher Programme kann die Zucht optimal gesteuert und eine genetisch vielfältige Population in Menschenobhut erhalten werden.

Europäisches Erhaltungszuchtprogramm

Diese Tierart wird im Rahmen eines europäischen Erhaltungszuchtprogramms betreut.

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Heutige Fütterungen / Kommentierung
14:30 Uhr

Steckbrief

VerwandtschaftOrdnung: Raubtiere; Familie: Hunde
LebensraumGrassavannen; trockene, lichte Baum- und Buschsteppe mit sumpfig-moorigen Waldinseln; Galeriewälder
Höchstalterüber 16 Jahre
GrößeKörperlänge: 95–115 cm; Schwanzlänge: 40–45 cm
Gewicht20-30 kg
Sozialstrukturbilden monogame Paare; leben außerhalb der Paarungszeit einzelgängerisch in Gemeinschaftsrevieren
FortpflanzungTragzeit 56–66 Tage; 1–7 (meist 2–3) Jungtiere, die im Alter von 9 Tagen die Augen öffnen. Die Jungen werden in einem gut versteckten Nest geboren.
Feindeder Mensch durch Zerstörung des natürlichen Lebensraumes
NahrungKleine Säugetiere, Vögel, Vogeleier, Reptilien, Amphibien, Heuschrecken, Pflanzen, Wildfrüchte, Beeren, Wurzeln, Knollen

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Bedrohungsstatus

Weitere Informationen finden Sie auf den Seiten der IUCN Red List.

Verbreitung Mähnenwolf