Der Countdown läuft – noch zwei Wochen bis zum 1. September: Die faszinierende und einzigartige Küsten- und Meereswelt Feuerland im Zoo Leipzig wird eröffnet. Während die Bauarbeiten auf die Zielgerade einbiegen, läuft die Tierlogistik auf Hochtouren. Die 5.500. m² große, naturnah gestaltete Anlage mit Schwimm- und Liegebereichen vor schroffen Felsen sowie einer übernetzen Flugvoliere wird Humboldtpinguine, Robben und Seevögel beheimaten.
In den letzten Tagen sind nicht nur die bereits im Zoo lebenden fünf Robben ins neue Feuerland umgezogen, sondern es sind auch weitere drei Seelöwen aus dem Tiergarten Nürnberg und eine aus dem Zoo in Gelsenkirchen hinzugekommen. Insgesamt leben sich gegenwärtig neun Robben ein und werden schrittweise zusammengewöhnt, so dass sie zu einer spannenden Gruppe werden, die ein großes Becken mit Wellentechnik bewohnen werden. Für Zoobesucher werden sich beim fußläufigen Tauchgang durch einen mehr als 100 Meter langen Unterwassertunnel neue Perspektiven und beeindruckende Beobachtungen die Tiere beim Schwimmen unter Wasser ergeben.
Auch die Mitbewohner der Robben sind hinter den Kulissen bereits eingezogen. Damit ist die Zeit ohne Pinguine im Zoo Leipzig nach fast acht Jahren beendet: Rund 40 Humboldtpinguine sind zur Eingewöhnung in den letzten Tagen aus Karlsruhe, Schwerin und München nach Leipzig gekommen und leben sich zunächst rückwärtig ein. Dazu gehört ebenso wie bei den Robben das gegenseitige Kennenlernen der Pfleger und Neuankömmlinge sowie die zuverlässige Futteraufnahme im neuen Zuhause.
Ab dem 1. September sind die sympathischen Frackträger sowie Robben und Seevögel im unvergleichlichen Feuerland im Zoo Leipzig zu bestaunen. „Vorfreude und Aufregung wachsen. Wir freuen uns tierisch darauf, das Erlebnis Feuerland mit unseren Gästen zu erleben“, blickt Zoodirektor Prof. Jörg Junhold voraus. Parallel zum Leipziger Feuerland baut der Zoo Leipzig auch sein Artenschutzengagement in Südamerika aus. Im Fokus der Arbeit liegen drei hochbedrohte Arten, die wie keine anderen für ihren Lebensraum stehen: der winzige Darwin-Nasenfrosch mit seiner außergewöhnlichen Evolutionsgeschichte, der südliche Flussotter, der in abgelegenen Feuchtgebieten ums Überleben kämpft und der Humboldt-Pinguin, dessen Brutkolonien an der zerklüfteten Pazifikküste massiv unter Druck stehen. Die Humboldt-Pinguine im neuen Leipziger Feuerland fungieren als Botschafter ihrer Artgenossen im natürlichen Lebensraum und machen den Ausbau des Artenschutz-Engagement des Zoos in Südamerika erlebbar. Weitere Informationen zum Feuerland im Zoo Leipzig finden Sie hier: www.zoo-leipzig.de/feuerland. Einblick in das Artenschutz-Engagement des Zoo Leipzig gibt es hier: www.zoo-leipzig.de/artenschutz-bildung/artenschutz/




