Intensiv hat das Tierpflegerteam darauf hingearbeitet, und die Freude über den Nachwuchs von Südpudu-Weibchen Mette (3) und Zuchtmann Benjamin (3) ist entsprechend groß. Am 11. Juni brachte Mette ein weibliches Jungtier zur Welt, das inzwischen 1,13 Kilogramm auf die Waage bringt und ebenfalls einen stabilen Eindruck macht. Das Südpudu-Paar kam im Jahr 2024 nach Leipzig und bewohnt zusammen mit den Capabaras und Großen Maras die Pantanalanlage in Südamerika. Perspektivisch werden sie eine Anlage in Feuerland beziehen. Für die Zoogäste sind Mette und ihre Tochter gegenwärtig nicht zu sehen.
Währenddessen wartet auf die Besucherinnen und Besucher aber bereits ein anderes tierisches Familienglück: Darwinnandu-Hahn Hannibal (8) erkundet seit kurzem zeitweise mit seinen beiden im April geschlüpften Küken die Freianlage. Flink folgen die beiden Küken ihrem Vater auf Schritt und Tritt. Wie bei Darwinnandus (Rhea pennata) typisch, brütet der Hahn die Eier aus und kümmert sich allein um die Aufzucht.
Auch bei den Publikumslieblingen der Himalaya-Hochgebirgslandschaft gibt es erfreuliche Nachrichten: Das Nepalesische Rote-Panda-Weibchen Kamala (2) hat am 3. Juni Junge zur Welt gebracht. Verraten hat sich der Nachwuchs zunächst nur durch zarte Fieplaute aus einer gut geschützten Felsenspalte, die sich die junge Mutter als Kinderstube ausgesucht hat. Inzwischen konnten die Pfleger einen ersten kurzen Blick auf die vermutlich zwei Jungtiere werfen. Kamala meistert ihre erste Aufzucht bislang vorbildlich. Vater ist der zwei Jahre alte Asa. Bis sich die Neuankömmlinge auf der Außenanlage zeigen, werden noch einige Wochen vergehen.

