Wussten Sie schon?

Chamäleons sind optimal an das Leben in Bäumen bzw. Sträuchern angepasst. Durch ihre Grundfärbung und ihre Form sind sie optimal getarnt und ahmen Objekte ihrer Umgebung nach, wie zum Beispiel Blätter oder Zweige. Verstärkt wird die Tarnung noch durch langsame, wippende Bewegungen. Chamäleons können ihre Augen unabhängig voneinander bewegen, schauen allerdings immer nur mit einem Auge. Da das sehende Auge aber oft gewechselt wird, haben die Tiere dennoch den „Rundumblick". Der charakteristische Farbwechsel wird nicht zur Tarnung vollzogen, sondern dient vor allem dem Ausdruck von verschiedenen Stimmungen. Aber auch Geschlecht, Gesundheit, Temperatur, Tageszeit und physiologischer Zustand beeinflussen die Färbung. Möglich wird der Farbwechsel durch Pigmentzellen (Chromatophoren), die in mehreren Schichten unter der Oberhaut liegen. Die pigmenthaltigen Organellen werden beim Farbwechsel in Form und Anordnung geändert, wodurch je nach Pigment das Licht unterschiedlich reflektiert wird und unterschiedliche Farben zum Vorschein gebracht werden.

Steckbrief

VerwandtschaftOrdnung: Schuppenkriechtiere; Familie: Chamäleons
NahrungInsekten und andere Wirbellose; teils auch kleinere Wirbeltiere
Lebensraumbewohnen Gebüsche, Gestrüpp und Bäume; sind teils auch in der Nähe menschlicher Siedlungen oder an Feldrändern
FortpflanzungLegen 12-46 Eier in selbstgegrabene Bodenröhre; Inkubationszeit: 159-323 Tage; Höchstalter: ca. 2 Jahre in der Natur, in Menschenobhut ca. 4 Jahre

Bedrohungsstatus

Weitere Informationen finden Sie auf den Seiten der IUCN Red List.