Wussten Sie schon?

Geierschildkröten zählen zu den größten Süßwasserschildkröten der Welt. Sie sind Lauerjäger, die ruhig und gut getarnt an einer Stelle verharren und auf Beutetiere lauern. Der Erfolg bei der Lauerjagd beruht im Wesentlichen auf der überraschenden Überwältigung. Zwei rötliche, wurmförmige Zungenfortsätze locken die Beute durch Bewegung an.

Unsere Geierschildkröte, ein Männchen, kam 1968 zu uns. Da das exakte Schlupfdatum unbekannt ist, weiß niemand genau, wie alt das Tier ist. Die meiste Zeit liegt die Schildkröte regungslos am Grunde ihres Beckens, wo man sie durch den mit Algen bewachsenen Panzer oft erst bei genauer Beobachtung erkennt. Auf Grund dieser Lebensweise erlebt man diesen Lauerjäger auch bei uns im Zoo nur selten einmal in Bewegung. Durch die kräftigen Kiefer ist Vorsicht im Umgang mit dem Tier geboten.

Steckbrief

VerwandtschaftOrdnung: Schildkröten; Familie: Schnappschildkröten
LebensraumLebt am Grund von Flüssen und Seen, bevorzugt in dicht bewachsenen Zonen auf schlammigem, weichen Boden. im Südosten der USA
Höchstalterüber 70 Jahre
GrößeKörperlänge: bis 90 cm
Gewichtbis zu 150 kg
Sozialstrukturleben einzelgängerisch
FortpflanzungLegt 10–50 Eier, die an Land vergraben werden; Inkubationsdauer: 82-114 Tage
Feindeder Mensch durch Lebensraumzerstörung und Jagd für Privathaltung und Verzehr
NahrungFische, Frösche, Wasserschlangen, Würmer und Schnecken

Mehr anzeigen

Bedrohungsstatus

Weitere Informationen finden Sie auf den Seiten der IUCN Red List.

Verbreitung Geierschildkröte