Wussten Sie schon?

Auch wenn diese Krokodile oft wie versteinert herumliegen und scheinbar teilnahmslos wirken, sind sie doch soziale Tiere, die untereinander kommunizieren. Sie tauschen Informationen dabei auf vielfältige Weise aus, seien es Töne, bestimmte Körperhaltungen oder Bewegungen, Gerüche und Berührungen. Bei der Balz geben die Männchen sogar Grunzlaute von sich, indem sie Luft durch ihre Nasenlöcher pressen.

Krokodile sind mit ihrem kräftigen, seitlich zusammengedrückten Ruderschwanz und ihren Schwimmhäuten zwischen den Zehen ausgezeichnet an eine amphibische Lebensweise angepasst. Beim Tauchen können die Nasenlöcher und die äußeren Ohröffnungen durch spezielle Muskeln verschlossen werden. Augen und Nasenöffnungen ragen über die Kopfoberseite hinaus, so dass ein Herausheben des ganzen Kopfes aus dem Wasser zum Atmen und Beobachten nicht erforderlich ist.

Steckbrief

VerwandtschaftOrdnung: Krokodile; Familie: Alligatoren und Kaimane
LebensraumSchnell fließende Urwaldbäche, langsam fließende Flüsse und Überschwemmungsgebiete
GrößeGesamtlänge: Männchen: bis 170 cm; Weibchen: bis 120 cm
Sozialstrukturleben in Gruppen; Gruppe bewacht und verteidigt Jungtiere
Fortpflanzung10–20 Eier; Inkubationszeit ca. 3 Monate
FeindeEier und Jungtiere: Katzen, Nasenbären, Waschbären, Reiher und Greifvögel; Erwachsene: wahrscheinlich Jaguare und Anakondas sowie der Mensch durch Lebensraumzerstörung
NahrungWirbellose, Fische, Frösche, kleine Reptilien, Vögel und Säugetiere

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Bedrohungsstatus

Weitere Informationen finden Sie auf den Seiten der IUCN Red List.

Verbreitung Brauen-Glattstirnkaiman