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Neuauflage der Internationalen Roten Liste veröffentlicht - Zoodirektor vor Ort beim Weltkongress der IUCN

Auf dem Kongress der Weltnaturschutzunion IUCN wurde eine neue Version der Internationalen Roten Liste veröffentlicht. Danach gelten 23.892 Tier- und Pflanzenarten als von der Ausrottung gefährdet, das sind 642 Arten mehr als vorher. Der Verband der Zoologischen Gärten (VdZ) weist in diesem Zusammenhang auf dem IUCN Weltkongress auf die wichtige Funktion von Zoos beim Erhalt und Schutz bedrohter Tierarten hin.

Der VdZ ist beim IUCN Weltkongress durch Prof. Dr. Manfred Niekisch (Direktor, Zoo Frankfurt), Prof. Dr. Jörg Junhold (Direktor, Zoo Leipzig) und Dr. Jens-Ove Heckel (Direktor, Zoo Landau) vertreten. Zusammen mit Abgesandten des Europäischen Zooverbands (EAZA) und des Weltzooverbands (WAZA) stellten die VdZ Vertreter den Delegierten die vielfältigen Erfolge und Projekte wissenschaftlicher Zoos im internationalen Natur- und Artenschutz vor. So verwies Jörg Junhold unter anderem auf die langjährige enge Zusammenarbeit des Zoo Leipzigs mit der IUCN Species Survival Commission. Manfred Niekisch stellte Projekte des Zoos und der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt zum Schutz des Weltnaturerbes vor. Jens-Ove Heckel betonte die wichtige Arbeit von Zoos in der Erhaltungszucht: „Über 50 Tierarten, die in der Natur ausgerottet wurden, haben durch die Arbeit von Zoos überlebt, etwa der Kalifornische Kondor, das Wisent, das Przewalski-Pferd, die Socorro-Taube oder die Arabische Oryx.“

Volker Homes, Geschäftsführer des Verbands der Zoologischen Gärten, ergänzt: „Wir sind stolz darauf, dass unsere 70 Mitglieder durch ihre rege Mitarbeit in über 200 Europäischen Zuchtbüchern aktiv zum Erhalt bedrohter Tierarten beitragen. Zudem stellen sie Nachzuchten für Wiederansiedelungsprojekte zur Verfügung und unterstützen unzählige Artenschutzprogramme für die wildlebenden Verwandten unserer Zootiere.“

Mehr zu den Inhalten des Weltkongresses und zum VDZ finden Sie auf der Verbandseite www. www.zoodirektoren.de

 

Die 1948 gegründete IUCN ist das erste internationale Umweltschutznetzwerk. Mehr als 200 Regierungen und 800 Nicht-Regierungsorganisationen sind Mitglied der Vereinigung, die sich in Erhaltungs- und Wiederaufforstungsprojekten engagiert. Die IUCN erstellt die weltweit umfassendste Rote Liste der bedrohten Arten. Derzeit tagt die Organisation in Honolulu im US-Bundesstaat Hawaii.

 

Aktuelle Hinweise:

Das Aquarium ist wegen Bauarbeiten geschlossen.

Der Safari-Truck ist momentan leider nicht in Betrieb.

Aufgrund von Bauarbeiten am Parkhaus sind die Parkplätze für Menschen mit Behinderung zeitweise nicht verfügbar.

Wir bitten um Verständnis für die Einschränkungen.

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