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Horsts Zoogeflüster: Niedliches Getümmel in den Gehegen

Liebe Leser,

der Frühling erweckt auch im Zoo allseits die Lebensgeister, und wie üblich schlägt ein stetig anschwellendes und sich gelegentlich zu einem regelrechten Getöse entwickelndes Gewimmel jeden Beobachter oder Zuhörer unweigerlich in seinen Bann. Ihnen ergeht es dann vielleicht ebenso wie mir selbst, denn ich kann mich am Nachwuchs nie sattsehen und bin jedes Mal aufs Neue verblüfft, wie schnell einige Jungtiere wachsen. Da war man einige Wochen mal nicht am Gehege der Tüpfelhyänen, schon hat sich der Racker von Dara in der Köpergröße verdoppelt. Ich weiß ja, dass der Großteil der Zweibeiner Hyänen nicht besonders mag, aber bei diesem süßen Fratz habe ich sehr wohl positive Stimmen vernommen. Wohlig aalte sich Mawuko am Rande seiner Höhle im Sand und genoss sichtlich die wärmende Frühlingssonne. Wärme hat der aktuelle Nachwuchs in Gondwanaland genug - bis zu 26 Grad! Die beiden Kronenmakis Amber und Clyde sind wieder Eltern geworden. Das Geschlecht ihres Sprösslings haben sie noch nicht preisgegeben, was bedauerlich ist, denn ich hätte mich gern an der Namensgebung beteiligt. Die Pfleger konnten das Geheimnis auch noch nicht lüften, weil sich das Baby ganz eng am Bauch der Mama festklammert und es kaum zu sehen ist. Anhand der Fellfarbe lässt sich nämlich laut der Pfleger das Geschlecht relativ gut erkennen. Einen Schritt weiter sind wir diesbezüglich schon beim Kirk-Dikdik Nachwuchs, der auch kürzlich das Licht der Welt erblickte. Hier handelt es sich um einen kleinen Bock, den die Pfleger auf den Namen Tayo getauft haben. Keine Namen hingegen erhalten die vier Mara-Jungtiere in Südamerika. Zwei Weibchen sorgten jeweils für Zwillingsnachwuchs. Da sie nur schwer zu unterscheiden sind, lässt man sie namenlos. Jedoch erhalten sie durch den Zootierarzt einen Chip, der vergleichbar mit Ihrem Personalausweis ist. Auf diesem Transponder, so heißt dieses Miniteil, sind das Geburtsdatum, das Geschlecht und die Namen der Elterntiere vermerkt. Bei den Ansells Graumullen, die im Huftierhaus der Kiwara-Savanne leben, gab es nur ein Junges. Ich musste mich der Hilfe der Tierpfleger bedienen, um die Miniausgabe der ohnehin schon kleinen Nager überhaupt zu entdecken. Bewundernswert ist der Umstand, dass die markanten Zähne auch schon bei den Kleinen deutlich hervorstechen. Gleich nebenan in der Vitrine der Fetten Sandratten können auch Nachkommen bestaunt werden. Hier tummeln sich gleich zehn oder mehr kleine Fette Sandratten, die im natürlichen Lebensraum die Halbwüsten und Steppen mit karger Vegetation bevorzugen. Interessant ist bei diesen braungelben Nagern, dass sie – wie der Name schon vermuten lässt – sehr anfällig für Fettsucht und Diabetes sind. Daher bekommen sie bei uns auch kein zuckerhaltiges Obst, sondern müssen sich mit Möhren, Kohlrabi und Salat zufriedengeben. Die Kleinen werden aber zunächst gesäugt, bevor es ans Gemüse geht. Ich bin jedenfalls gespannt, in welchem Gehege ich den nächsten Nachwuchs ausfindig mache. Vielleicht bei den Tapiren oder doch bei den Zwergziegen? Wer weiß, wer weiß! Ich werde es Ihnen berichten. Ihr Horst

Aktuelle Hinweise:

Das Aquarium ist wegen Bauarbeiten geschlossen.

Der Safari-Truck ist momentan leider nicht in Betrieb.

Aufgrund von Bauarbeiten am Parkhaus sind die Parkplätze für Menschen mit Behinderung zeitweise nicht verfügbar.

Wir bitten um Verständnis für die Einschränkungen.

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